Objekttyp Gemälde
Maße 57 x 45 x 5 cm
Material / Technik Öl auf Leinwand
Datierung erste Hälfte 20. Jahrhundert
Ausstellungen Sammlung Graf
Literatur
  • Ribarts, Anton; Manfred Wankmüller: Der Maler Arnold - Graboné. Augsburg, 1971.
Weblinks

Im Moos, nahe der Marienmühle

Georg Arnold-Graboné (1896 München – 1982 Percha)

Der Maler Georg Arnold-Graboné wurde in München als Sohn des Regierungspräsidenten Wilhelm von Arnold geboren. Seinen Künstlernamen „Graboné“ leitete er von der Stadt Gerabronn ab, wo die Familie einen Gutshof besaß. Im Ersten Weltkrieg diente Arnold als Soldat des 16. Königlich Bayerischen Reserve-Infanterieregiments in der gleichen Teileinheit wie Adolf Hitler. Nach der Militärzeit studierte Arnold-Graboné in Stuttgart, Wien, München (u. a. bei Heinrich von Zügel) und in Berlin (bei Max Liebermann). 1932 wurde er Professor in Zürich. 1938 übersiedelte er, angeblich auch auf Aufforderung Hitlers, nach Oberbayern, wo er in Buchhof bei Starnberg ein Bauernhaus erwarb. Dort verkehrten auch Künstler wie Karl Valentin, Liesl Karlstadt oder der Schauspieler Hans Albers. 1951 erwarb der spätere US-Präsident Dwight D. Eisenhower, damals Oberkommandierender der NATO-Streitkräfte in Europa, ein Bild von Arnold-Graboné. Über Eisenhower lernte Arnold-Graboné auch Winston Churchill kennen, den er in seiner Maltechnik (Spachteltechnik) unterrichtete und mit dem er einen Malaufenthalt auf der Isle of Man verbrachte. Der Malstil von Arnold-Graboné ist geprägt von der Spachteltechnik. Mit dick aufgetragenen, brillanten Farben verleiht er seinen Gemälden eine plastische, fast reliefartige Anmutung.