Objekttyp Gemälde
Maße 52 x 66 x 3,5 cm
Material / Technik Kohlezeichnung
Datierung um 1888
Ausstellungen Sammlung Graf
Literatur
  • Weigmann, Otto A.: Sion Longley Wenban, 1848–1897. Kritisches Verzeichnis seiner Radierungen, mit einer biographischen Einführung von Otto A. Weigmann. Mit einem Bildnis und 76 Abbildungen auf 30 Lichtdrucktafeln. Leipzig 1913
  • Schmid, Hermann: Maler und Graphiker in Schleißheim. Oberschleißheim 1991. S. 235-240.
Weblinks

Der Moosweiher bei Unterschleißheim

Sion Longley Wenban (1848 Cincinnati – 1897 München)

Der amerikanische Landschaftsmaler Sion Longley Wenban kam 1878 nach München, wo er sich an der Akademie er Bildenden Künste einschrieb. Von 1880 bis 1883 und noch einmal 1892 – 1893 lebte Wenban in Oberschleißheim. Vor allem die Motive für seine Radierungen stammen aus der Umgebung von Ober- bzw. Unterschleißheim. Wenban hatte sich bereits in Amerika autodidaktisch in der Radierkunst ausgebildet. Radierungen blieben sein bevorzugtes künstlerisches Ausdrucksmittel. Erst nach seinem Tod wurde Wenban als bedeutender Künstler wahrgenommen und durch Nachlaß-Ausstellungen gewürdigt. Heute befinden sich Werke von ihm u. a. in den Museen von München, Cincinnati (Wenbans Geburtsort), Berlin oder Dresden. Der Mitte der 1880er Jahre abgelegene, stille und verwunschene Moosweiher befindet sich heute zwischen der A 92 und dem Stadtgebiet von Unterschleißheim und wird als Fischgewässer vom Fischereiverein Unterschleißheim genutzt.